„Verrückte“ Morgenroutinen

„Verrückte“ Morgenroutinen

Wie kann ich mich schnell und unkompliziert für den Tag positiv ausrichten und einen Ruhe-Anker in turbulenten Zeiten setzen?

Im letzten Beitrag habe ich erklärt, welche drei einfachen Muntermacher dich fitter und klarer aufstehen lassen, und warum das so ist. Wie du diese Muntermacher den Tag über aufrecht erhältst, das klären wir jetzt.

Die Herausforderung heute: kein Chichi und Schnickschnack. Pure, nackte Alltagstauglichkeit.

Dann mal los!

5 Wege in einen beschwingten Tag

Einfach positiv ausrichten ohne Chichi.

1. Rollladen-Meditation

„Hallo Welt!“, sagte sie und öffnete die Rollläden. Egal, ob du kurbelst, den Holzladen öffnest oder das Knöpfchen drückst: genieße es und mach dabei auch deine inneren „Läden“ auf. Wofür willst du heute offen sein?

Der schöne Nebeneffekt von offenen Rollläden: deine Wohnung bekommt den Tag über Licht und wird somit belebt. Spür mal den Unterschied, wenn du Heim kommst.

2. Seele lüften

Okay, offene Jalousien im Hochsommer sind vielleicht nicht sooo sexy. Wie wär’s dafür mit frischer Luft? Reiß die Fenster auf, atme tief die klare Morgenluft ein und atme alle Müdigkeit, Schwere, … aus. Wovon befreist du dich heute?

3. Fenster glotzen

Stell dich morgens ans Fenster und beobachte wie der Tag beginnt. Was passiert da draußen bei Mensch und Natur? Achte dabei auf deine Bewertungen, erkenne bewusst die Schönheit im Kleinen und Alltäglichen.

4. Sonnenanbeter

Egal wie lange du schon wach bist – nimm die ersten Sonnenstrahlen bewusst wahr. Bleib einen Moment am Fenster stehen oder vielleicht gehst du sogar kurz vor die Tür. Atme ein bisschen Sonne ein. Welche Winkel erhellst du dadurch? Das sind maximal 30 Sekunden, investiert in einen guten Tagesstart.

Nice to know. Unter Tageslicht produziert dein Körper, angeregt über die Haut, ganz von selbst Vitamin D. Dieses Vitamin ist nicht nur für z.B. deine Knochendichte wichtig, sondern sorgt in der Nacht auch für einen besseren, erholsameren Schlaf. Und besser schlafen bedeutet, frischer aufwachen. Hurra! Wenn du also die Möglichkeit hast, setz dich morgens nach dem Aufstehen ca. eine halbe Stunde dem Tageslicht aus und werde zum (natürlich maßvollen) Sonnenanbeter.

5. Tassen-Meditation

Setz dich mit einer Tasse deines Lieblingsgetränks auf deinen Lieblingsplatz. Wie fühlt sich die Tasse in deinen Händen an? Welche Temperatur hat sie? Was riechst du alles? Was bedeutet der Geruch für dich? Wie fühlt sich der erste Schluck an, wie der zweite?

Wenn in deiner Tasse ein Zaubertrank wäre, der genau weiß, was du heute brauchst… welche Eigenschaften würde der Trank dir für den heutigen Tag schenken?

Schreib mir gerne deine Ideen und Erfahrungen:

Wie richtest du dich positiv für den Tag aus? Was stärkt dich morgens?

Ich freu mich!

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