Muntermacher. Wachgeküsst.

Muntermacher. Wachgeküsst.

Es wird besser, doch noch beginnen die Tage spät und oft echt trüb. Bäh? Nö. Alles eine Frage der Herangehensweise.

Wenn es um einen guten Start in den Tag geht – was ist deine Muntermacher-Technik?

Als kleiner Mega-Morgenmuffel tun mir Morgenrituale und -routinen richtig gut. Sie bringen mir Schwung und schenken mir oft sogar Vorfreude aufs Aufstehen. Darum verrate ich dir heute meine Muntermacher am Morgen und 3 „Psycho“-Tricks, wie du dich vom Leben wachgeküsst fühlst. Im Februar folgen dann außerdem weitere Glücks-Tipps für einen beschwingten Tagesstart.

Meine Muntermacher

Um meine Muntermacher-Techniken zu finden, habe ich mir zuallererst zwei Fragen gestellt: Was ist das Minimum an Zeit, das ich morgens für mich haben will? Und was brauche ich sonst noch für einen guten Start in den Tag?

Meine Antwort auf die 1. Frage: Fünfzehn, besser 30 Minuten. Vom Aufwachen bis zum Aufstehen, wohl gemerkt. 😉

Meine Antwort auf die 2. Frage (wenn ich mir alles auf einmal wünschen darf): eine kurze Meditation, eine Runde Yoga, eine Tasse frisch gebrühter Kaffee, Sonne oder zumindest eine Kerze, 2 ruhige Minuten um den Tag zu planen…

In wenigen Minuten liebevoll wachgeküsst

3 genial einfache Aufwach-Tricks für Körper und Seele:

1. Die Snooz-Atmung.

Falls du ein leidenschaftlicher Nutzer der Snooz-Taste deines Weckers bist, ist diese Technik für dich perfekt. Nutze den Übergang vom Schlaf- zum Wachzustand (oder einfach die Snoozpause) um mit 5 tiefen Atemzügen vollständig wach zu werden.

Du bist kein Snoozer? Sehr cool. Selbst wenn du nur deine innere Uhr zum Aufwachen benötigst, funktioniert die Atmung. Hehe.

2. Der Körper-Wecker.

Deine Muskulatur, die Motorik und Koordination brauchen am längsten bis sie vollständig fit sind. Blöd nur, dass du gerade die brauchst um tatsächlich aufzustehen… Darum: Aktiviere deinen Körper (am besten noch im Liegen), indem du dich jetzt ausgiebigst und genüsslich streckst. Harch, schee.

3. Wurzeln und Flügel wachsen lassen.

Diese 30 Sekunden sind gold wert: nicht gleich aufstehen, sondern erstmal auf die Bettkante setzen.

  • Verwurzeln: den Boden unter den Fußsohlen bewusst spüren. Vorn überbeugen und die Hände auf die Fußrücken legen. Einen vollständigen Atemzug hier verweilen.
  • Beflügeln: Wirbel für Wirbel aufrichten, die Arme überm Kopf ausstrecken, Hände zu Fäusten ballen, Arme anwinkel und nochmals strecken. Dann Hände auf die Oberschenkel legen. Aufstehen.

Guten Morgeeeen!

Mini-Background. Was steckt hinter diesen 3 Tricks?

Biochemie. Wir wechseln sukzessiv vom Schlaf- in den Wachzustand, selbst dann, wenn wir sehr plötzlich aufwachen. Als erstes wacht das Mittelhirn auf – der Bereich, in dem deine Gefühle und unbewussten Lernerfahrungen zuhause sind. Dein „Unterbewusstsein“ erwacht also zuerst.

Erst danach wird das Großhirn wach. Das ist der analytische Teil deines Gehirns, mit dem du dich selbst beobachten, bewerten und reflektieren kannst. Dein „Verstand“ wird also munter und fängt an „voraus zu denken“. Dieses Vorausdenken kann Segen oder Fluch sein. Dein Verstand kann dir verlockende Gründe liefern, um aufzustehen und loszulegen. Oder er denkt so weit und so viel voraus, dass Liegenbleiben eine echte Option wird.

Mit der Snooz-Atmung, dem Körper-Wecker, den Wurzeln und Flügeln gibst du dir und deinem Körper 2 Minuten bewusste Zeit aus der Traumwelt zurückzukommen. Du hältst deine Aufmerksamkeit sanft im gegenwärtigen Moment. Und sorgst dafür, dass dein Verstand nicht in Richtung Tagespflichten davon galoppiert.

Diese 2-3 Minuten am Morgen können über die Qualität eines ganzen Tages entscheiden. Wie konzentriert du bist, wie gelassen und selbstsicher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

+ 40 = 50